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	<title>Der Krö &#187; Uncategorized</title>
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	<description>Gedanken zur Schlechtigkeit von Mensch und Welt</description>
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		<title>Von Körperöffnungen, solchen, die als solche bezeichnet gehören und der Angst vor dem nackten Finger</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2016 11:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derkroe]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Silvesternacht gab es eine Serie von sexuellen Übergriffen auf Frauen. In Stuttgart, vor allem aber am Kölner Hauptbahnhof haben Männer Passantinnen sexuell belästigt und bestohlen. Soweit die presseaffine Meldung. Was wirklich und nach übereinstimmenden Zeugenaussagen passiert ist, liest sich noch etwas anders: In Köln hat sich eine Meute von über 1000 Schwanzträgern zusammengerottet, hat gesoffen, randaliert und sich und andere mit Feuerwerk beschossen. Irgendwann kippte die Stimmung im Überschwang und der Mob baggerte passierende Frauen an. Nach heutigen Maßstäben zunächst normal, dann immer aggressiver. Die ersten Berührungen folgen,...<a class="read-more" href="http://blog.derkroe.de/?p=78">read more</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In der Silvesternacht gab es eine Serie von sexuellen Übergriffen auf Frauen. In Stuttgart, vor allem aber am Kölner Hauptbahnhof haben Männer Passantinnen sexuell belästigt und bestohlen. Soweit die presseaffine Meldung. Was wirklich und nach übereinstimmenden Zeugenaussagen passiert ist, liest sich noch etwas anders: In Köln hat sich eine Meute von über 1000 Schwanzträgern zusammengerottet, hat gesoffen, randaliert und sich und andere mit Feuerwerk beschossen. Irgendwann kippte die Stimmung im Überschwang und der Mob baggerte passierende Frauen an. Nach heutigen Maßstäben zunächst normal, dann immer aggressiver. Die ersten Berührungen folgen, immer mehr schaukelt sich sie lüsterne Masse in orgiastische Sphären auf. Frauen werden gezwungen, durch ein Spalier zu gehen – gebildet von mehr als hundert Männern, die sie antatschen, ihnen Kleidungsstücke vom Leib reissen, ihnen Wertsachen stehlen und ihnen Finger in alle Körperöffnungen stopfen. Die Versuche, sich dagegen zu wehren, heizen die Schwanzhirne noch an. Die Polizei nimmt im Anschluss mehr als 60 Anzeigen auf. In der Situation selbst war sie überfordert. Konnte nicht ausreichend Präsenz zeigen. Konnte die Opfer nicht beschützen.</p>
<p>Die Presse zeigt sich bestürzt – und schützt die Täter. Im Vorbildland der Pressefreiheit werden Artikel gelöscht, die Informationen über die Herkunft, das Aussehen, selbst das Alter der Männer enthielten. Es wird in weiteren Berichten bestritten, dass sich die Gruppe organisiert verhalten haben könnte. Man zeigt ja nicht mit dem nackten Finger auf angezogene Leute.</p>
<p>Bullshit.</p>
<p>Die Polizei und die Opfer haben längst bekannt gegeben, dass es sich nahezu ausschließlich um nordafrikanische und arabische Männer gehandelt hat. Es ist bekannt geworden, dass es Bandenbildung im Vorfeld der Eskalation gab. Auch das sehr gleiche Alter der Täter wurde von Opfern angegeben. Schlimm ist, dass sich kaum ein Medium noch traut, die Fakten umfänglich zu nennen. Redakteur zu sein war selten schwieriger als jetzt. Jedes deiner Worte könnte dich in die Pegida/Neonazi-Ecke drängen. Die Masse liest eh nur die Wörter, die es erwartet oder erwarten möchte. Lieferst du nicht, wird das Medium gewechselt und du bist zumindest als die doofe Lügenpresse oder einfach langweilig aus dem Schneider. Ich will gar nicht wissen, wie groß der Click-Boost auf den Seiten des Kopp-Verlags seit Beginn der Flüchtlingskrise ist. Aber selbst EMMA und die ganzen anderen männerdiskriminierenden Sprachrohre schweigen. Da stimmt etwas nicht und fordert zukünftige Täter ja förmlich heraus. Was keine Konsequenz hat, das ist auch nicht richtig verboten.</p>
<p>Sehen wir uns die Täter mal an: halbstark, fremd hier, durch Fremdheit quasi automatisch zusammengeschweißt und – seien wir ehrlich – offenbar mangelhaft erzogen. In weiten Teilen Afrikas und den größten Teilen der arabischen Welt ist es eh nicht so verbreitet, eine Frau zu respektieren. Die eigenen Frauen werden viel zu oft noch unter Tuch versteckt und ihrer Rechte entledigt – das ist schon schlimm genug. Der Westen hat für Respektlosigkeit Frauen gegenüber andere Methoden. Hier bei uns entledigen sich Frauen selbst ihrer Respektierbarkeit. Zwischen 16-jährigen Mädchen im Sommer und den Mitarbeiterinnen auf einem Straßenstrich oder auf YouPorn ist für den Außenstehenden kaum mehr ein Unterschied festzustellen. Und solange die deutschen Gangsta-Rapper noch ausreichend Frauen finden, die zu „Arschfickersong“ und Co. Abgehen und im Video nackt tanzen, braucht man sich ja kaum wundern, dass Menschen, deren Respekt für Frauen ohnehin nicht mit der Muttermilch eingetrichtert wurde, Frauen hier bei uns als noch freieres Wild ansehen. Damit sind NICHT die Frauen am Kölner Hauptbahnhof gemeint – die Verderbnis ist weit vor dieser Silvesternacht passiert.</p>
<p>Dass sich eine solche Masse von Menschen derart regelfrei an einem öffentlichen Platz versammeln und derart heftig eskalieren darf, wäre natürlich Sache der Polizei. Aber entgegen meiner sonstigen Meinung über Polizisten muss ich dann hier mal Partei ergreifen. In meiner Kindheit hat ein einzelner Dorfsheriff noch ausgereicht, die kompletten Asi-Jugendlichen in Schach zu halten. Ein Mann jenseits der 50 flößte uns ausreichend Respekt ein, dem Herrn Wachmeister einen schönen Abend zu wünschen und was auch immer der Plan war, nicht in die Tat umzusetzen. Heute, so scheint es, müssen Polizisten im Verhältnis 2:1 und mit Rüstung auftreten, um den Ansatz einer Überlegenheit zu haben. Und das sind wir alle Schuld. Egal, was passiert, egal, wo sich Hooligans prügeln, wo Besoffene ausrasten, wo G7-, G8-, Gfickdichdoch-Gipfel von Steinewerfern attackiert werden – kaum etwas gelüstet Masse und Presse mehr, als auf der Polizei rumzuhacken. In vielen Fällen (s. Stuttgart21) völlig zurecht. Die höher gestellte Funktion der Polizei als Schutzorgan der öffentlichen Ordnung wird aber ähnlich systematisch zugrunde gerichtet wie die Promotion eines Herrn von und zu Guttenberg.</p>
<p>Hinzu kommt, dass der Hauptbahnhof in Köln zunächst einmal ein Nebenschauplatz war. Die öffentliche Dekadenz – oder vielleicht besser Degeneration – sorgt Jahr für Jahr für völliges Chaos in allen Städten Deutschlands. Illegale Böller sprengen jedes Jahr Gliedmaßen ab – meistens nicht von denen, die sie eingekauft haben. Es gibt immer Prügeleien, Besoffene, Vergewaltigungen.</p>
<p>Immer.</p>
<p>Mit einer vom Innenministerium beschnittenen Truppe eine ganze Stadt vor Unheil zu bewahren ist nicht möglich, das sollte einzusehen sein. Die verfügbaren Kräfte schnell genug zu bündeln, um an einem besonders heißen Brandherd zu löschen, ist sicher schwierig, wäre aber möglich gewesen. Da hätte die Kölner Polizei vielleicht – und das „vielleicht“ sei fett unterstrichen – besser reagieren können.</p>
<p>Nur was dann? Es gab ja Festnahmen in der Silvesternacht. Nur sind fast alle wieder frei und lachen sich ins Fäustchen. Straftäter haben in unserem Land wenige Konsequenzen zu befürchten. Und eben jene Art Menschen, wie sie sich der Verbrechen der Silvesternacht schuldig gemacht hat, hat am allerwenigsten zu befürchten. Ich meine damit aus Sicht der Justiz nicht den Hintergrund der fremden Herkunft, sondern das Alter. Die meisten Täter waren zwischen 18 und 26 Jahre alt. Was passiert ihnen denn, wenn sie tatsächlich vor Gericht kommen – sagen wir mal wegen der Anklage wegen Vergewaltigung? Selbst bei erdrückender Beweislage wird ein Anwalt (der den Angeklagten i.d.R. nichts kostet) wahrscheinlich noch auf „sexuelle Belästigung“ drücken können. Ein übermotivierter Gerichtspsychologe sorgt bei dieser Altersgruppe in 9 von 10 Fällen (kein Scheiss) dafür, dass nach Jugendstrafrecht verurteilt wird. Das sind dann noch ein paar Monate Jugendknast oder Sozialdienst. Und der Knast ist das beste, was passieren kann. Gemütliche Zellen, eigene Fernseher, reichlich Auslauf, Sportmöglichkeiten (bei mir in der Stadt ist der Fußballplatz der JVA der beste der ganzen Umgebung) und das Angebot, eine Ausbildung zu machen. Also schieben wir den Straftätern all das in den Arsch, was sie „draußen“ gar nicht hätten.</p>
<p>Wonach Kopp-Verlag, Bild und die anderen Spacken ja immer schreien ist die Ausweisung. „Abschiebung“, besser gesagt. Nur was soll das? Ein 20-Jähriger Algerier, der in Köln wohnt und da am Bahnhof Frauen angrapscht, ist mit Sicherheit kein First-Gen-Immi. Wahrscheinlich hat er seit seiner Geburt einen deutschen Pass. Und selbst wenn nicht, wenn er tatsächlich noch einer der bösen Ausländer ist, wer hat denn was davon, wenn er wieder nach Algerien zurück geht? Wahrscheinlich eine der radikalen Gruppen da unten und später ein Sprengstoffgürtel, der in der Berliner Innenstadt ungern allein gewesen wäre. Das Strafsystem muss wieder ein Abschreckungspotetial bekommen. Al Capone, einer der einflussreichsten Verbrecher aller Zeit, hat sich mit massiver Bestechung einen Sessel und ein Radio in seine Zelle hinein besorgt. Heute gibt es sogar Gefängnisse in Deutschland, wo in den Gemeinschaftsräumen die Champions League im Pay-TV gezeigt wird.</p>
<p>Wir sollten uns weniger darüber aufregen, dass Flüchtlinge freien Eintritt ins Fußballstadion oder ins Hamburger Miniaturwunderland erhalten (was nichtsdestotrotz absoluter Bullshit ist), sondern darüber, dass unsere Sicherheitsorgane der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Die Polizei muss einen Mob von 100 Leuten auch mit personalstärke 30 in Schach halten können und Straftäter müssen eine Konsequenz ihres Tuns lernen. Wer seiner Mutter früher fünf Mark aus dem Portmonnaie klaute, bekam ordentlich eine gepfeffert und machte das danach nie wieder. Nach heutigem Strafstandard würde man aufs Zimmer geschickt, bekäme eine PS4 mit 12 Spielen geschenkt, dürfte damit aber nur sechs Stunden am Tag spielen und nicht dann, wenn Mutti das Essen bringt. Aus derlei Konsequenzen lernt niemand Respekt. Weder den vor dem Gesetz, noch vor der Unantastbarkeit anderer. Wir, die Medien müssen der Polizei den Rücken stärken. Wir, das Volk müssen diejenigen ächten, die sich gegen unsere Regeln verhalten – gleich welcher Staatsangehörigkeit, welchen Geschlechts, welchen Alters und welcher Vorgeschichte. Jeder von uns hält sein Schicksal selbst in der Hand und wer ein Wichser ist, muss wie ein Wichser behandelt werden. Und zwar hier bei uns. Wer einmal hier aufgenommen wurde, hat sich den Regeln in diesem Staat zu beugen. Wer hier aufwächst und deutscher ist als die anderen hat das genauso zu tun. Wir, die Eltern, müssen unsere Kinder Respekt lehren. Respekt vor anderen Menschen, anderen Geschlechtern, anderen Kulturen. Respekt vor denen, die uns beschützen sollen und Respekt vor sich selbst.</p>
<p>Mein Respekt gilt all den Frauen, die in der Silvesternacht zu Opfern gemacht wurden. Mein Respekt gilt jedem, der diese Taten verurteilt und die Eier hat, darüber zu sprechen. Mein Respekt wird jedem gelten, der in solch einer Situation seine Stimme erhebt und handelt.</p>
<p>Von unseren Leitmedien bin ich einmal mehr zutiefst enttäuscht.</p>
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		<title>Von Marktschreiern, Angsthasen und falschen Propheten</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2015 20:51:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derkroe]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser Land wird überrannt. Wirklich wahr. Heerschaaren armutbringender Heuschrecken fallen zu Millionen in unsere Wohnsiedlungen ein – plündern, brandschatzen und hinterlassen nichts als Wehklagen und verkohlte Erde. Unsere Kinder kriegen keine Jobs mehr und unsere Arbeitslosen müssen hungern. Oder war es anders herum? Oh, und in spätestens drei Jahren müssen wir uns alle fünfmal am Tag mit dem Kompass in den Dreck werfen – das ist Fakt! Zumindest suggeriert das eine explorative Recherche im sozialen Netzwerk Facebook. Die dort wie auch anderswo anwesende Expertenrunde klärt Bedürftige schnell und umfassend über...<a class="read-more" href="http://blog.derkroe.de/?p=74">read more</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Land wird überrannt.</p>
<p>Wirklich wahr.</p>
<p>Heerschaaren armutbringender Heuschrecken fallen zu Millionen in unsere Wohnsiedlungen ein – plündern, brandschatzen und hinterlassen nichts als Wehklagen und verkohlte Erde. Unsere Kinder kriegen keine Jobs mehr und unsere Arbeitslosen müssen hungern. Oder war es anders herum? Oh, und in spätestens drei Jahren müssen wir uns alle fünfmal am Tag mit dem Kompass in den Dreck werfen – das ist Fakt!</p>
<p>Zumindest suggeriert das eine explorative Recherche im sozialen Netzwerk Facebook. Die dort wie auch anderswo anwesende Expertenrunde klärt Bedürftige schnell und umfassend über das Top-Thema dieser Wochen auf: Es geht natürlich um Flüchtlinge. Oder auch Schmarotzer, wie sie gern bezeichnet werden. Was als Maler, Hausfrauen oder Schüler getarnte Wirtschafts- und Islamwissenschaftler im Internet zurzeit an Wissen preisgeben, kann wirklich schockieren. Zu Hunderttausenden strömen die angeblich Kriegsflüchtigen aus Syrien und dessen Anrainern nach Deutschland. Sie besetzen Schulen und andere, von Steuergeldern finanzierte, öffentliche Gebäude und vertreiben was auch immer dort ansonsten residierte. In mehreren Fällen sind dies vor allem Kinder, die warum auch immer in diesen, unseren Investitionen herumlungerten. Die Schmarotzer aus der Wüste Arabiens lassen sich auf Kosten der Kommunen durchfüttern, hängen an öffentlichen Plätzen ab, weigern sich, unsere Sprache zu lernen, nehmen Sozialleistungen in Anspruch, die ausschließlich für aufrechte Deutsche gedacht sind, und nehmen aufrechten Deutschen gleichzeitig die Arbeitsplätze weg. Himmel, ganze Wohnsiedlungen sind im Wert herabgestuft worden, weil die Kita „Morgenröte“ (oder so ähnlich) in der Nachbarschaft von den Mullahs besetzt wurde. Die armen Kindelein der Kita müssen jetzt ein tristes und mit Sicherheit unterernährtes Dasein in Containern auf einem Parkplatz fristen.</p>
<p>Wer glaubt, dieser Scheisshaufen von Polemik, den nur der Darmtrakt eines NPD-Politikers hätte ausscheiden können, der sich zeitlebens von den Eiern von FDP-Jünglingen ernährte, sei übertrieben, der irrt &#8211; aber gewaltig.</p>
<p>Tatsächlich ist das Netz voll von Hetze. Gut, das war es schon immer, doch eher selten derart einig. Die „Asi-lanten“, „Kanaken“ und „Mullahs“, die als Flüchtlinge nach Deutschland kommen, scheinen einen Hass zu provozieren, gegen den die Begegnung eines Homosexuellen mit Militärs auf dem roten Platz in Moskau wie Gruppenkuscheln bei den Teletubbies aussieht. Doch warum? Des Deutschen Gemüt ist doch sonst mehr der stillen Echauffage zugeneigt. Ertrugen wir nicht still verbittert die Einführung der Studiengebühren? Auch der (#)Aufschrei zur Vorratsdatenspeicherung (immerhin der massivste Eingriff in die Privatsphäre der Deutschen seit der Stasi – und noch viel weitreichender) umsäuselte die tauben Ohren der Bundesregierung eher sanft. Und nicht zu vergessen: Dass unsere Bundeswehr, das Bollwerk aller junger Männer, die Lernen müssen, akkurat zu falten, akkurat Sandsäcke zu legen und akkakutat ssu saufff’n mit kaputten Helikoptern fliegen, schrottigen Panzern fahren und schiefen Gewehren schießen sollen, während ihnen missgebildete Drohnenmutanten auf die Schädel fallen, wurde auch eher mit leisem Spott als angemessener Unruhe geahndet.</p>
<p>Warum nun also diese dem deutsch-eingeschlafenen Wesen nicht angemessene Reaktion? Die Antwort besteht aus drei Komponenten: irrationale Angst, rationale Angst und Marktschreier. Natürlich möchte ich nicht die ehrbare Gilde der Marktverkäufer verschubladen. Der Marktschreier ist bitte als Metapher zu verstehen. Doch der Reihe nach: Am Anfang jeder Panik steht irrationale Angst. Das hat wahrscheinlich jeder schon mal erlebt – verlässt man beispielsweise eine Veranstaltungsstätte und die kleinen Ausgangstore scheinen winzig und nicht passend für die Menschenmassen, die gerade versuchen, sich hindurch zu quetschen. Was wenn jetzt jemand durchdreht? Ein leichter Schauer meldet sich, obgleich alle Menschen fröhlich und entspannt sind. Ähnlich ist die Situation in unserer Wohnsiedlung. Die Kommune kündigt an, dass ein paar Leute zu Besuch kommen. Fremde Leute, die keiner hier kennt. Keiner kann was über sie sagen, die sind einfach plötzlich da und hängen da rum. Müsste man uns nicht fragen? Wir haben doch das Haus mit unseren Steuergeldern bezahlt! Und: Was wollen die Fremden? Was wird von uns erwartet?</p>
<p>Aus dem schleichenden, unguten Gefühl wird Angst. Doch diese ist irrational. Es ist nicht schwer, diesem Gefühl entgegen zu wirken. Entweder man tut es selbst oder die umsichtige Autorität klärt auf. Leider passiert das so gut wie gar nicht. Weder stellen sich die besorgten Bürger den Neuankömmlingen, noch existiert in Deutschland eine umsichtige Autorität. Alle Aufklärung wird von diesen nervigen Gutmensch-Organisationen, die einen in der Fußgängerzone anquatschen und den verkaufsoffenen Sonntag versauen wollen, geleistet. Is‘ ja nett, dass die so gut sind, die haben aber auch nicht meine Nebenkostenabrechnung gesehen. Ich mein‘ – Hallo?</p>
<p>WAS es aber gibt, und das zuhauf, sind eben jene (metaphorisch zu verstehenden) Marktschreier. Sie bewerben die Angst, denn Angst ist Macht. Eine Macht, die stärker ist als jede andere Empfindung, zu der der Mensch fähig ist. Ein Urinstinkt, der uns vor Schaden warnt und damit sozusagen der wichtigste Instinkt, den wir haben. Gelingt es jemandem, die Angst eines anderen zu instrumentalisieren, dann ist der andere gebrochen. Da braucht man keine Folter zu und auch kein Strafgesetzbuch. Die Angst ist ohnehin da. Man braucht lediglich die kleine Angst zu hegen und zu pflegen bis sie groß und stark ist. Angst kann dann zu Hass auf das, was Angst macht, werden. Auf die Wespen, auf Jugendliche an der Ecke, auf Nazis, Nordkoreaner und Muslime.</p>
<p>Leider sind die, die unsere Angst instrumentalisieren wollen, oft geschickter als die gewählten Autoritäten. Die schlechten Leute finden die besseren Worte. Und nicht selten die besseren Fakten.</p>
<p>Wenden wir das einmal an: Ein muslimisch erzogener Junge in Syrien lernt von frühester Kindheit an, seinen Gott zu fürchten. Lebt er nicht nach dessen Regeln, droht ihm schlimme Strafe. Daran lässt niemand in seinem Umfeld einen Zweifel. Doch die Welt dreht sich weiter und andere Einflüsse dringen ins Land. Die Menschen machen sich Sorgen, ob diese fremden Einflüsse ihre den Regeln des Gottes angepasste Welt verändern könnte. Ob diese Einflüsse womöglich dafür sorgen könnten, dass auch sie selbst bei Gott in Ungnade fallen könnten? Die Marktschreier treten auf und bestätigen die Befürchtung. Alle müssten ihre Welt verteidigen und die fremden Einflüsse vernichten. Ist die Angst erst Hass geworden, kann die Herde nicht mehr unterscheiden, was schlechter Einfluss ist und was nicht.</p>
<p>Oder: Ein deutsches Ehepaar zahlt brav die Raten des gemeinsamen Reihenhauses ab. In den Nachrichten sehen sie täglich Bilder eines schlimmen Bürgerkrieges, gar nicht so weit entfernt. Eine der kriegerischen Gruppen begeht regelmäßig Anschläge in aller Welt, die vor allem gegen Unbeteiligte gerichtet sind. Dann die Nachricht, dass Menschen aus dem Bürgerkriegsland in der Nachbarschaft eine Turnhalle beziehen sollen. Am selben Tag noch droht die terroristische Gruppe im Fernsehen, Selbstmordattentäter als Flüchtlinge getarnt in alle Welt zu schicken. Es ist nur logisch, angesichts dieser Situation Angst zu empfinden. Ein Marktschreier taucht auf und ergänzt die Fakten: Es kommen fast nur junge Männer als Flüchtlinge hier an, je nach Länge des Krieges kann aus der Duldung ein dauerhafter Aufenthalt im Land angesagt sein, die Straßen sind kaputt und unsere Arbeitslosen hungern, doch diese Fremden bekommen Geld. In vielerlei Hinsicht sind diese Aussagen unstrittig, doch einseitig. Sieht der Deutsche seinen Lebensanker bedroht, wird aus Angst Panik, Wut und Hass. Unsere Lebensanker sind in der ökonomisierten Welt längst finanzielle Werte geworden. Für andere Menschen mag das Gott sein, wir aber brauchen Haus, Kind, Auto und Mallorca. Der Angriff geht also direkt an die Basis. Und die Aufwiegler wissen das. Das verängstigte Ehepaar drückt also seine Angst aus, untermauert von den gelernten und nicht bestreitbaren Fakten. Doch statt einer angemessenen Reaktion und Diskussion seitens der kommunalen Autoritäten, wird Distanz aufgebaut. Das Ehepaar wird in die Ecke gedrängt, als rechts beschimpft und ist geächtet unter Geächteten.</p>
<p>Was man in dem Zusammenhang nicht verachten darf: Deutschland ist längst kein Land der Bildungselite mehr. Ein 17-Jähriger kann im Internet mit Google im Rücken die meisten 50-Jährigen locker an die Wand diskutieren. Die breite Basis der Menschen, die sich aufwiegeln lassen, haben nie studiert, lesen die BILD-Zeitung und lassen sich abends von RTL berieseln. Wie sollen diese Menschen gegen das immer gleich klingende, politische Geseiher ankommen, wenn nicht mit ihrerseits auswendig gelernten, faktuösen Parolen?</p>
<p>Klar kann man den Vorwurf der rechten Gesinnung bei vielen so stehen lassen, vor allem ist die Massenhysterie aber ein Fehler der Politik. Nicht der Großen, die ist damit beschäftigt, sich von einer Horde Bankern in den Arsch ficken zu lassen. Die Kommunen sind gefragt. Sie geben das Geld aus, sie müssen die Flüchtlinge unterbringen, versorgen und ihnen eine Perspektive nach der Turnhalle bieten. Also sind sie auch in der Pflicht, den Menschen, denen dieses absolut wichtige und notwendige Konzept vor die Nase gesetzt wird, zu erklären, was in der Nachbarschaft vor sich geht. Sowohl die Menschen in Deutschland als auch die Flüchtlinge, die mit nichts als ihrem Leben vor dem Tod hierher geflohen sind, verdienen eine Zusammenführung. Wohin Ghettobildung und Separatimus führen, sollte nun wirklich jedem in Erinnerung sein.</p>
<p>Daneben muss aber auch ein anderer Vorwurf durchaus gemacht werden: Ein tatsächlich sehr wesentlicher Anteil der Flüchtlinge in Deutschland ist jung und männlich. Der meist angeführte Grund: Junge Männer haben, sind sie einmal in den Klauen des IS, der Boko Haram oder einer der anderen Mordcliquen die Wahl: Sterben oder kämpfen. Der Beweggrund zu fliehen ist absolut nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar ist das massenweise Zurücklassen von Frauen und Kindern, die es im besten Fall nach Libyen in die großen Flüchtlingslager schaffen. Wenn nicht, ist ihr Schicksal mindestens ebenbürtig grausam. Die Kinder sind prima Kindersoldaten, die Frauen sind spitze, um sich abzureagieren wenn‘s grad keinen zum erschießen oder köpfen gibt. Ein Fall, der subkutan bei einigen Leaking-Plattformen verbreitet wird, ist eine Massenvergewaltigung einer 14-Jährigen. Ihr wurden zuerst die Beine abgehackt, damit sie nicht mehr treten konnte, dann wurde sie von 120 Männern vergewaltigt, ehe sie ihren Verletzungen erlag (wahrscheinlich starb sie schon auf halber Strecke). Alles im Namen eines „Gottes“. Ihr Vater und ihr Bruder waren zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg nach Italien. Der Wahrheitsgehalt dieser Geschichte ist freilich nicht messbar, dennoch gibt es unzählige belegte Fälle von Massenvergewaltigung und dem Verkauf junger Mädchen als Sexsklavinnen.</p>
<p>Alle friedlichen Menschen müssen vor den Kranken und Perversen, denen die Welt in Syrien und Afrika gerade völlig freie Hand lässt, beschützt werden. Jeder Mensch, der vor einem derartigen Regime davon läuft, sollte von uns begrüßt und freundlich behandelt werden. Alle wollen immer geschundene Tiere von der Straße oder vor grausamen Herrchen retten und ihnen ein schönes Zuhause bieten – aber verfolgten, verletzten, vergewaltigten und bedrohten Menschen wollen sie nicht helfen. Wahrscheinlich weil eine Katze dem Langzeitarbeitslosen nicht die in letzter Zeit seeeehr interessanten Jobangebote wegschnappt.</p>
<p>Es spielt in meinen Augen keine Rolle, auf welcher Seite des Mittelmeers die falschen Propheten predigen. Ob sie die Zerstückelung irgendwelcher Leute wegen angeblicher Ungläubigkeit fordern oder die Abschiebung von Menschen, die ihr Leben riskiert haben, um selbiges zu retten. Ob die Worte „Schmarotzer“, „Islamist“ oder „von unserem Geld finanziert“ sind oder „Dschihad“, „Märtyrer“ und „Gott“, ist mir scheißegal. Die einzige Chance, den Frieden bei uns zu halten und unseren Beitrag zur Deeskalation der IS-Krise zu leisten, ist es, friedlich zu sein. Unabhängig von Trugbildern (Religion), Lebensankern und steuerfinanzierten Gebäuden.</p>
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		<title>Freie Radikale</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2014 17:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derkroe]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es herrscht Krieg in der Welt. Eigentlich überall. Gerade beballern sich Israel und die Palästinenser mal wieder, in der Ukraine schlachten sich Russen, die Ukrainer sind aber lieber Russen wären und Ukrainer, die Ukrainer sind und lieber Europäer wären gegenseitig ab. In Mexiko wurden Lehramtsstudenten nach einer Demo weg gemetzelt, worauf hin andere Lehramtsstudenten Mexiko niederbrennen. In China werden demokratische Jünglinge mit Regenschirmen kritisch durch Zielfernrohre beäugt und in Kolumbien weiß man gar nicht mehr so genau, wer eigentlich gerade wen umbringt. Man weiß nur, dass alle Drogen nehmen. Das...<a class="read-more" href="http://blog.derkroe.de/?p=62">read more</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es herrscht Krieg in der Welt. Eigentlich überall. Gerade beballern sich Israel und die Palästinenser mal wieder, in der Ukraine schlachten sich Russen, die Ukrainer sind aber lieber Russen wären und Ukrainer, die Ukrainer sind und lieber Europäer wären gegenseitig ab. In Mexiko wurden Lehramtsstudenten nach einer Demo weg gemetzelt, worauf hin andere Lehramtsstudenten Mexiko niederbrennen. In China werden demokratische Jünglinge mit Regenschirmen kritisch durch Zielfernrohre beäugt und in Kolumbien weiß man gar nicht mehr so genau, wer eigentlich gerade wen umbringt. Man weiß nur, dass alle Drogen nehmen. Das alles verblasst in der öffentlichen Wahrnehmung aber gegen den beispiellosen Amoklauf der ehemaligen Gruppe ISIS, die inzwischen IS genannt werden möchte und einen &#8220;Islamischen Staat&#8221; gründen möchte oder schon gegründet hat. Auch da weiß man es nicht so genau.</p>
<p>Alle haben Angst vor dem IS, denn das Vorgehen dieser Menschen ist in der Tat überaus brutal. Das ist aber nur ein Aspekt, der die Angst in den Menschen schürt, zumindest wenn man den zahllosen Talkshow-Gästen und Umfragen glaubt, die sämtliche Medien überschwemmen. Denn wie auch beispielsweise die Boko Haram in Nigeria, bezeichnen sich die Anhänger des IS als &#8220;islamisch&#8221;. Und damit wird das Ganze zu einem Glaubenskrieg, der keiner ist. Ich vermeide bewusst Begriffe wie &#8220;Islamisten&#8221; und so, weil der Glaube in diesem Krieg keine, oder besser gesagt die falsche Rolle spielt. Nach Recherchen verschiedener Nachrichtenagenturen und auch meiner selbst ist im Koran, der heiligen Schrift des Islam keinerlei Andeutung darauf zu finden, dass ein Gläubiger etwas Gutes damit täte, andere zu vertreiben und zu töten. Auch dass man Journalisten aus aller Welt vor Kameras enthaupten soll oder massenhaft Frauen und Kinder vergewaltigen und töten soll, steht nicht im Koran.</p>
<p>Wer sich die Mühe macht, den Koran zu lesen und das ohne dass einem ein Irrer dabei die Ohren voll seihert , der stellt schnell fest dass der Koran eine durchaus friedliche Schrift ist. Mehr noch, die Regeln, denen sich die Gläubigen zu unterwerfen haben sind weniger streng ausgedrückt als in der Bibel. Auch Tanach und selbst die Veden gehen nach diesem Muster vor. Man soll sich im wesentlichen benehmen, manche Sachen nicht essen (da haben es die Christen zugegebenermaßen am Besten), füreinander da sein, gottesfürchtig sein und sich wehren, wenn jemand Leib, Leben oder Religion angreift. Richtig, der vielbequatschte Dschihad ist &#8211; auch nach Interpretation der führenden Islamwissenschaftler weltweit &#8211; ein Verteidigungskrieg.</p>
<p>Natürlich gibt es immer Menschen, die nicht ganz eindeutig verfasste Texte auf ihre Art interpretieren, um etwas zu tun, was sie einfach schon immer mal machen wollten. Dazu gehört soziale Ausgrenzung, wie es religionsgestützt immer noch in Indien in Form der Kasten praktiziert wird. Dazu gehört, dass bei der Eroberung Amerikas jeder, der nicht konvertierte, ermordet wurde und in der alten Heimat alle mal gucken wollten, wie gut so ne rothaarige Frau wohl brennt. Scheinbar ganz gut, sonst hätte man wohl weniger Hexen verbrannt. Diese Phasen wilder Uminterpretation dogmatischer Texte gab und gibt es in jeder Religion und übrigens auch weit darüber hinaus.</p>
<p>In Afrika und im &#8220;Islamischen Staat&#8221; passiert genau das. Menschen mit absolut weltlichen Bestrebungen nutzen mehrdeutige Passagen einer heiligen Schrift um ihre Ziele zu erreichen. Sie wissen, dass den Menschen ihr Glaube über alle Maßen wichtig ist und sie, wenn sie erst von der Richtigkeit der Interpretation des Anführers überzeugt sind, verdammt weit gehen um dem Glauben gerecht zu werden. Man denke nur einmal daran, wie viele Deutsche dem Anführer mit dem Bärtchen hinterher gerannt sind und der Meinung waren, Juden zu vergasen sein eine prima Sache. Die Leidenschaft, die begabte Redner verbreiten können, wenn ihre Ideologie das Begehren einer Menge trifft und bestärkt, kann weit mehr zerstören als es ein Krieg vermag.</p>
<p>Wenn also eine Bande junger, unzufriedener Menschen einen starken Anführer finden, der den Text ihres Glaubensbekenntnisses so uminterpretiert, dass die Unzufriedenheit über die Lebensumstände in Hass auf alles umschlägt; wenn diese Menschen finanziell von ebenfalls überzeugten Anhängern und Kriegstreibern unterstützt werden, dann macht diese Bande, was ihre niedersten Triebe schon immer umsetzen wollten: Menschen enthaupten, ballernd durch Dörfer fahren. Sowas eben. Und wie ist das wenn man ein Kind fickt? Macht es mehr Spaß, wenn man eine bewusstlos geschlagene Frau zu sechst vergewaltigt? Männerausflug auf dem Pick-up mit Waffen. Ein Dorf niederbrennen, ein paar Morde &#8211; ein rundum gelungener Nachmittag. Klar, dass das auch Begehrlichkeiten der ausländischen Bevölkerung schürt. Deshalb rufen auch schon in Deutschland viele zum Dschihad auf. Neulich in Bonn, der &#8220;Hochburg der Salafisten&#8221;, wurde ich angesprochen. Der Mann war wahrscheinlich so um die 25 Jahre alt und wollte mir einen Koran schenken, damit ich konvertieren kann. Voll flammender Inbrunst erzählte er von der Herrlichkeit Allahs (übrigens eine Sache, die ich nie kritisieren würde. Glaube ist was Gutes und jeder soll glauben woran er möchte).</p>
<p>Interessant wurde es bei Nachfrage zum Dschihad. Sofort konnte mein Missionar die entsprechende Stelle im Buch aufschlagen. Auch zu anderen, öffentlich schon mal thematisierten Aspekten wie Halal Schlachtung oder das Verbot von Schweinefleisch wusste er sofort Bescheid. Ich frage mal, wo im Buch ich denn die berühmten fünf Säulen des Islams finden würde. Er suchte fast 10 Minuten bis ich ihn darüber aufklärte, dass selbige nicht im Koran, sondern im sogenannten Gabriel-Hadith zu finden sei. Nur ein Beispiel dafür, dass die flammendsten (Gottes-)krieger oft nicht die leiseste Ahnung von dem haben, wofür sie kämpfen.</p>
<p>Und da kommen wir zum Kern des Ganzen. Die Amis fliegen inzwischen Angriffe auf den IS, die Türken können sich auch bald nicht mehr raushalten, schließlich ist ja nun nicht so, als würden die IS-Trampel sich erst genau anschauen, wer da vor ihnen steht, bevor sie das Mündungsfeuer leuchten lassen. Das ganze endet in einem Gemetzel, von dem sich die gesamte Region, die noch immer auf dem Stand eines Entwicklungslands ist, die nächsten 20 und mehr Jahre nicht erholen wird. Städte werden zu Asche gemacht, Frauen zu Witwen, Kinder zu gehendem Hass. Die Böden werden nicht mehr nutzbar sein und Tausende werden an den Spätfolgen sterben.</p>
<p>Gleichzeitig entwickelt sich auf der ganzen Welt ein Hass auf den Islam. Jede Angst wird irgendwann zu Wut und die entlädt sich gerade. Denken unsere deutschen Hassprediger tatsächlich, dass die zurückhaltende Art, die ihnen bisher noch erbschuldnerisch freie Hand lässt, für immer bleibt, bis die ganze Welt ein IS ist? Es entwickeln sich schon Strömungen, die deutlich eskalativer unterwegs sind. Der Schaden, den diese sogenannten Muslime über ihre Religion und ihre Mitmenschen bringen, lässt sich in Worten gar nicht ermessen. Irgendwann schlägt eine Welle des Hasses zurück und unbescholtene Menschen, die friedlich ihren muslimischen Glauben praktizieren, werden blindwütig angegriffen.</p>
<p>Den &#8220;Glaubenskrieg&#8221; im nahen Osten werden nicht die Amis lösen. Auch keine Türken oder Deutsche oder Franzosen. Allein der Islam selbst kann sich von dem Krebsgeschwür befreien. Warum laufen die Muslime nicht Sturm gegen den IS? Gegen die Leute, die ihre Gesetze für Mord und Vergewaltigung mißbrauchen? Gegen die, die im Namen Allahs unsägliche Verbrechen begehen? Warum ruft in Deutschland kein Muslim dazu auf, nach Kobane zu reisen und dem IS die Stirn zu bieten? Denen die Stirn zu bieten, die in blinder Zerstörungswut selbst Moscheen und Heiligtümer des Islam in die Luft sprengen. Warum soll die internationale Gemeinschaft dieses Krebsgeschwür von den Muslimen schneiden? Warum, liebe und gute Muslime, wehrt ihr euch nicht? Warum kämpft ihr nicht gegen die, die dafür sorgen, dass immer mehr von euch Angst und Hass entgegen schlägt, selbst von Menschen die ihr kennt und liebt?</p>
<p>Koranzitat:</p>
<p>&#8220;5:8 Ihr die ihr glaubt! Seid standhaft in Allahs Sache, bezeugend in Gerechtigkeit! Die Feindseligkeit eines Volkes soll euch nicht verleiten, anders denn gerecht zu handeln. Seid gerecht, das ist näher der Gottesfurcht. Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah ist kundig eures Tuns. &#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- nichts hinzuzufügen.</p>
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